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Hendrik Dohmeyer schreibt den Denken.de Demenz Blog

Hallo!

Schön, dass Sie sich dafür interessieren, warum ich diesen Blog schreibe. Warum ich mich mit dem Thema Demenz beschäftige. Was mich bewegt, das SORGE-Seminar für andere Kinder und Enkelkinder von an Demenz erkrankten Eltern und Großeltern anzubieten.

Das alles lässt sich eigentlich mit einem Satz sagen:

Weil ich möchte, dass es Ihnen gut geht und Sie sich besser fühlen!

Ok, das ist ehrlich gesagt nicht der einzige Grund. Aber ein wichtiger und er führt zum Ziel.

Es freut mich sehr, dass Sie sich um Ihre Eltern oder Großeltern kümmern. Egal wie nah und intensiv dies „Kümmern“ bei Ihnen heute möglich ist, Sie haben einige starke Hebel zur Verfügung, die Sie für Ihre Eltern morgen schon in Bewegung setzten können. Und wenn Sie diese Hebelkraft nutzen, dann wird es Ihnen gut gehen und Sie werden sich besser fühlen.

Warum?

Weil Sie dann das in Ihrer Macht stehende getan haben, um Ihrer Familie in dieser schwierigen Zeit maximal zu unterstützen. Das ist die Ausgangslage – und dann passiert Folgendes:

Durch Ihr überlegtes und kompetentes Handeln wird es dem Erstpfleger in Ihrer Familie viel, viel besser gehen (Kettenreaktion 1). Und wenn es Ihrer Mutter oder Ihrem Vater durch Ihre Hilfe und Unterstützung besser geht, dann wird auch die Demenzkrankheit bei Ihrem anderen Elternteil mit sehr großer Wahrscheinlichkeit viel erträglicher verlaufen (Kettenreaktion 2).

In dem von mir angestrebten Idealfall wird es in Ihrer Familie (mindestens) drei Menschen besser gehen. Ziel erreicht!

Überzeugen Sie sich hier von den Vorteilen des SORGE-Seminars für sich und Ihre Familie.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Ihnen mit meinen Erfahrungen und Informationen dabei helfen kann, dass Ihre Familie die Demenz erträglicher erlebt.Ihr Hendrik Dohmeyer

 

Bremen Mein Name ist Hendrik Dohmeyer. Ich bin Jahrgang 1962 und in der schönen und freien Hansestadt Bremen geboren. Nach einigen Stationen im Ruhrgebiet lebte ich lange Jahre in Hamburg und in der Lüneburger Heide.
Nach meinem Fachabitur für Wirtschaftsinformatik studierte ich integrierte Sozialwissenschaften in Duisburg und mit einem Abendstudium Kommunikationswissenschaften in Hamburg.
 

Beruflich war ich in verschiedenen Bereichen der Kommunikationswirtschaft tätig. Den Schwerpunkt bildete die Medien und Internet-Kommunikation.

Meine beiden erwachsenen Töchter studieren in Hamburg. Mit ihren tollen Blogs Fräulein Anker und Fräulein Selbstgemacht haben sie mich für diesen Blog inspiriert.

Ich habe noch eine drei Jahre ältere Schwester und einen drei Jahre jüngeren Bruder.

Seit 2011 lebe ich mit meiner Partnerin wieder in der Heimatstadt meiner Eltern.

Ich liebe die Bäume und die Wälder. Und die Landschaften, die sie gestalten. Immer wieder ein toller Ort für einen ausgiebigen Spaziergang und zum Denken.
Bremen

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Beisetzung im Friedwald HasbruchDie Diagnose Alzheimer Demenz wurde bei meinem Vater im Jahr 2010 ausgesprochen. Eine über fünfjährige Reise auf der abschüssigen, rutschigen Einbahnstraße ohne Abbiegemöglichkeit ging am 17. September 2014 zu Ende. Er hat es nach der leider sehr intensiven dritten Demenzphase endlich geschafft!

Die Demenz hinterlässt nachhaltige Spuren. Insbesondere bei den Angehörigen und Freunden. Bei eigentlich gesunden Menschen, die sich in den Monaten und Jahren davor fast bis zum eigenen nervlichen und körperlichen Zusammenbruch aufgeopfert haben.

Aber auch positive Spuren. Ohne diese verdammte Krankheit wären meine Geschwister und ich ihm vermutlich nie wieder so nahe gekommen, wie in den vielen gemeinsamen Stunden.

„Da stimmt was nicht“ ist der Titel der ersten Lektion im Kurs 1 SENSIBILISIEREN. Unsere Familie hat diese Phase im Jahr 2010 erlebt. In den fünf Jahren bis zum Tod meines Vaters habe ich die drei Stufen der leichten, mittelschweren und schweren Demenz als Sohn und in der Rolle als Organisator, Coach und Unterstützer begleitet. Um dieser Rolle gerecht zu werden, musste ich mir sehr viel Wissen aneignen:

Viel Zeit investierte ich in Fachliteratur.

Am nachhaltigsten wirkten auf mich Huub Buijssen „Demenz und Alzheimer verstehen“, Gudrun Borns „Balanceakt – pflegende Angehörige zwischen Liebe, Pflichtgefühl und Selbstschutz“, Angela Caugheys „Das Demenz-Buch“, Prof. Dr. Sabine EngelAlzheimer & Demenz„, Udo Baers „Das Herz wird nicht dement“, Dr. Med. Michael NehlsAlzheimer ist heilbar“ und Arno Geiger „Der alte König in seinem Exil„.

Ein Präsenzseminar über die Validation, das mir von der Pflegeversicherung meiner Eltern finanziert wurde, vermittelte mir sehr wertvolles Wissen über den kommunikativen Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen.

Vorträge zum Themenspektrum Demenz, Alzheimer und Pflege bereicherten meine diesbezüglichen Fachkenntnisse.

Demas Online Schulungsprojekt 2014Am intensivsten empfand ich jedoch die Teilnahme am DEMAS Kurs. Demas steht für „Demenz anders sehen“ und war ein sehr innovatives Pilotprojekt der Krankenkassen.

Zentraler Nutzen von Demas war ein psychologisch betreuter Online-Chat für Angehörige von Alzheimer-Kranken. Zusammen mit bis zu fünf anderen helfenden Angehörigen trafen wir uns online jeden Montag zum Informations- und Gedankenaustausch. Ich lernte hier von den anderen Kursteilnehmern sehr viel über deren Sorgen und Probleme.
In meinem Blog-Beitrag DEMAS – Demenz anders sehen – was ist draus geworden? berichte ich über die Erfahrung aus diesem Pilotprojekt. Hier können Sie sich auch einen Video-Bericht des ZDFs über unseren damaligen Kurs anschauen.

meine Partnerin und mein Vater Sehr viel praktisches Fachwissen vermittelte mir auch meine Partnerin. Sie ist examinierte Altenpflegerin und arbeitet bei Pflegeimpulse, einem der besten Bremer Ambulanten Pflegedienste. Sie unterstützte mit ihren fundierten Praxiserfahrungen und ihrem Wissen unsere Familie tatkräftig.

Aus regionalen Gründen (die Pflegedienste decken immer nur bestimmte Stadtteile ab) wurde mein Vater von den ebenfalls sehr professionellen und kompetenten Pflegefachkräften der Firma Vacances betreut. Auch aus der Zusammenarbeit mit ihnen konnte ich viel Wissen aufnehmen.

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Mein übergeordnetes Ziel ist es ja, dass Sie sich besser fühlen! Dafür möchte ich gern mein Wissen an Sie weitergeben – damit Sie dieses in Ihrer Familie nutzen können. Diese Weitergabe erfolgt einerseits über den Demenz Blog.

Wöchentlich werde ich ein bis zwei für Sie nützliche Beiträge schreiben und auf denken.de veröffentlichen (wenn Sie nichts verpassen möchten, melden Sie sich doch einfach hier für meinen Info-Newsletter an).

Andererseits erarbeite ich für Sie in den kommenden Monaten fünf E-Learning Kurse (hier finden Sie einen Überblick zu den Kursen des SORGE Seminars) .

Ich habe selber erfahren dürfen, wie effektiv diese moderne Form der Wissensvermittlung ist. Darüber hinaus ist das Erlernen von Fertigkeiten und Kompetenzen mit Hilfe des Internets die aus meiner Sicht zeitlich effizienteste Möglichkeit.

Sie bestimmen, wann und wo Sie welchen Lernstoff bearbeiten. Das kann Step by Step erfolgen oder ganz situativ, weil es gerade an einer bestimmten Stelle „brennt“. Sie entscheiden.

Kurzfristig. Seit Mitte März stelle ich Ihnen den ersten Kurs zur Verfügung.

Kurs 1 Sensibilisieren
Der Kurs 1 des SORGE Seminars SENSIBILISIEREN ist seit 15. März verfügbar.

Langfristig. Mein Herzensprojekt.

Eine für mich sehr wichtige Erfahrung war die sehr positive Wirkung unserer Demenzbetreuerin Petra. Sie hat sich über zwei Jahre mehrmals wöchentlich bei uns zuhause sehr liebevoll um meinen Vater gekümmert. Das waren für ihn schöne Stunden.

Unsere Demenzbetreuerin Petra
Unsere Demenzbetreuerin Petra beim Gesichter-Memory spielen mit meinem Vater.

Es gelang ihr immer wieder seine Ressourcen zu aktivieren.

Der zweite, mindestens genauso wichtige und wertvolle Effekt war, dass meine Mutter mehrmals die Woche eine dringend notwendige Auszeit zum Verschnaufen hatte. Sie konnte beruhigt das Haus verlassen und sich die Zeit nach ihren Bedürfnissen gestalten. Wusste sie doch ihren Mann in guter, fürsorglicher Betreuung.

Ich kann Ihnen nur wärmstens empfehlen, sich um eine solche Unterstützung in Ihrem Hilfenetzwerk zu kümmern. Leider sind diese wichtigen Menschen sehr rar gesät. Sprich, es gibt viel zu wenige, kompetente Demenzbetreuer und Demenzbetreuerinnen.

Hier möchte ich gerne helfen. Im März erfahren Sie hierüber mehr auf denken.de. Soll ich Sie hieran erinnern? Hier können Sie meinen Info-Newsletter anfordern.

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