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Demenz Der Begriff Demenz beschreibt eine meistens langsam fortschreitende, seit mindestens 6 Monaten bestehende Minderung der geistigen Leistungsfähigkeit. Dazu gehört z.B. Denken, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Sprachvermögen oder Orientierung.

Die fortschreitende Minderung führt in der Folge zu Beeinträchtigungen der Alltagsaktivitäten. Unter dem Oberbegriff „Demenz“ werden viele Erkrankungen (Demenzformen) zusammengefasst, die auf sehr unterschiedliche Ursachen zurückzuführen sind.

Demenz umfasst Defizite in kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten und führt zu Beeinträchtigung sozialer und beruflicher Funktionen. Vor allem ist das Kurzzeitgedächtnis, ferner das Denkvermögen, die Sprache und die Motorik, bei einigen Formen auch die Persönlichkeitsstruktur betroffen.

Heute sind Ursachen einiger Demenzen geklärt, bei vielen Formen gibt es jedoch noch keine klaren, unumstrittenen Erkenntnisse zu den Ursachen.

Die mit einem Anteil von ca. 70 % häufigste Demenzform ist die Alzheimer Demenz.

Eine Demenz, lat. dementia, zu demens „unvernünftig“ bzw. mens „Verstand“, de „von – weg“, „abnehmend“) ist ein psychiatrisches Syndrom, das bei verschiedenen degenerativen und nichtdegenerativen Erkrankungen des Gehirns auftritt.

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