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Mit einem Anteil von ca 20 % bilden die vaskulären Demenzen nach der Alzheimererkankung die zweitgrößte Gruppe der primären Demenzen.

Die am meisten auftretenden Ursachen für eine solche Krankheit sind Hirnblutung, Arterienverkalkung und ein Hirninfakt.

Bei diesen Störungen der Blutversorgung werden überlebenswichtige Nährstoffe und Sauerstoff gar nicht mehr oder nicht mehr ausreichend durch die Adern zu den Nervenzellen des Gehirns befördert. Der Begriff Vaskulär ist von den Blutgefässen abgeleitet. Lateinisch heissen Gefässe „vas“.

Im Gegensatz zu den Neuro-degnerativen Demenzen, wie z. B. der Alzheimer Demenz, ist sich der Erkrankte in der Regel seines Problems vollständig bewußt. Normalerweise bleibt der Zustand stabil und hat nicht den fortschreitenden Charakter der anderen Demenzen. Ausnahmen bilden nur Fälle in denen es zu weiteren Gefässschädigungen oder Hirnintakten kommt.

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